Platten und Kopie

Bogenmontage

Die Montage ist nach dem von der Druckerei zu liefernden Ausschießschema maschinengerecht anzufertigen. Falls dies nicht möglich ist, sind die Reproduktionen in Druckrichtung zu montieren.

Andruckplatten, Kopiekontrolle

Mit FOGRA-PMS I oder UGRA-Keil überprüfen. Die Kopie der Andruck- und Fortdruckplatte muss in den von der Auflösung der Druckplatte abhängigen Regel-Mikrolinienanzeigebereich (Standard-K-Wert-Bereich) erfolgen. Die Kopie ist so zu halten, dass im K-Feld die positiven Linienelemente bei ab Stufe 12 leicht, ab Stufe 15 voll erkennbar und bei ab Stufe 15 leicht, ab Stufe 20 voll erkennbar sind. Alle Druckplatten sind gleich zu kopieren.

Vereinbarungen zwischen dem Kunden und dem Reproduktioner, dass feine Rastertöne für Motive, wie z.B. Porzellan oder Schaum, erhalten bleiben müssen, sind vom Standard abweichende Sonderfälle. Da diese Reproduktionen einen erhöhten Tonwertumfang erfordern, ist eine Kopie auf 8µm bis 10µm im Andruck und im Auflagendruck nötig, außerdem sind seitenglatte Filme Voraussetzung.