Unternehmen der Westermann Gruppe

Unser Anspruch

Nachhaltigkeit

Der Schutz der Umwelt und nachhaltiges Wirtschaften sind schon lange ein wesentliches Element unserer Firmenphilosophie. Wir verbessern kontinuierlich unsere Energiebilanz und sind nach den strengen Richtlinien des „Blauen Engels“ zertifiziert.

1. Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern

Ziel unserer Geschäftspolitik ist es, Papiere einzusetzen, deren Holzeintrag aus verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung stammt. Deshalb sind wir nach den strengen Richtlinien des FSC und PEFC zertifiziert. Diese Siegel garantieren, dass in der gesamten Produktionskette hohe ökologische Standards eingehalten werden. In Zusammenarbeit und Kontakt mit unseren Lieferanten geht es uns darum insbesondere Papiere aus folgenden Quellen zu vermeiden:

  • illegal geerntetes Holz
  • genetisch verändertes Holz
  • Holz, das aus besonders schützenswerten Wäldern stammt
  • Holz, das aus Wäldern stammt, in deren Umfeld ernsthafte soziale Konflikte bestehen.

2. Einsatz von mineralölfreien Druckfarben

Der Einsatz von Druckfarben, die auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen und ohne die Beimischung von Mineralöl hergestellt werden, erfolgt bei uns im Bogen- und Rollendruck, wo immer dies möglich ist.  

3. Verantwortungsvoller Umgang mit Energie

Wir sind nach DIN ISO 50001 im Rahmen eines Energiemanagementsystems zertifiziert. Mit dieser Maßnahme wird ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess hinsichtlich dem Energie- und Ressourcenverbrauch festgelegt und umgesetzt.

4. Klimaneutrales Drucken

Wir können auf Wunsch auch klimaneutral produzieren. Wir ermitteln für jeden Druckauftrag, der klimaneutral absolviert werden soll, den Energiebedarf und den CO2-Ausstoß. Dabei berücksichtigen wir in jedem Fertigungsschritt die einzusetzenden Materialien. Unsere Kunden, die eine klimaneutrale Druckproduktion durchführen lassen möchten, können bei unserem Partner First Climate Emissionszertifikate in Abhängigkeit des CO2-Ausstoßes kaufen. Diese Emissionszertifikate entsprechen dem Gold-Standard. Diesen Qualitätsstandard für CO2-Kompensationsprojekte haben im Jahr 2003 Experten des World Wildlife Fund und andere Umweltorganisationen mitentwickelt. Sie können als Kunde einer klimaneutralen Druckproduktion mit einem zertifizierten Logo und einer Identifikationsnummer zum Beispiel im Impressum auf die unterstützten CO2-Kompensationsprojekte hinweisen.

5. Der „Blaue Engel“

Wir dürfen das Siegel „Blauer Engel“ nutzen. Der „Blaue Engel“ ist das Umweltzeichen der deutschen Bundesregierung zum Schutz von Mensch und Umwelt. Es ist glaubwürdig, unabhängig und hat sich seit 1978 als Kompass für umweltfreundliche Produkte bewährt. Produkte, die mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet werden, erfüllen hohe Ansprüche an die Umwelt- und Gesundheitsschonung sowie an die Gebrauchseigenschaften. Das auf Kennzeichnungen spezialisierte Unternehmen RAL gGmbH vergibt den „Blauen Engel“ und entwickelt die entsprechenden Vergabekriterien.

 

Das Wichtigste zum „Blauen Engel“
  • Der „Blaue Engel“ ist weltweit das älteste Umweltzeichen. 
  • Es bewertet die Umweltverträglichkeit des gesamten Produktionsprozesses.
  • Das Zeichen besteht seit 1978 und wird durch die unabhängige RAL gGmbH (Tochter des RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V.) vergeben.
  • RAL wurde 1992 bei der Europäischen Kommission als „Competent Body“ (Mitglied des European Union Ecolabelling Board) notifiziert.
  • Die Einhaltung der Bestimmungen wird nach einer Erstprüfung durch regelmäßige Eigen- und neutrale Fremdüberwachung gewährleistet.
  • Die Güte- und Prüfbestimmungen sind für jeden öffentlich zugänglich.
  • Damit ein Produkt den „Blauen Engel“ tragen darf, muss der gesamte Produktionsprozess strenge Auflagen erfüllen. Dies betrifft u. a. das verwendete Papier, metallische Druckformen, die Druckfarben, Lacke und Folien sowie Hilfsstoffe wie Leim und Reinigungsmittel.
  • Ein weiterer Faktor ist der sparsame Einsatz und die kontinuierliche Verringerung von Energie und Ressourcen.
  • Das Papier muss zu 100 % aus Altpapier bestehen und darf zum Schutz der Wälder keine Frischholzbestandteile enthalten.
  • Bestimmte Chemikalien und toxische Stoffe sind zugunsten von umweltverträglichen Alternativen verboten.
  • Alle Farben, Lacke und Klebstoffe müssen während des Recyclingprozesses zu nahezu 100 % aus den Papierfasern ausgewaschen werden können, damit diese erneut für die Papierherstellung zur Verfügung stehen. Dies wird durch einen sog. Deinkingtest überprüft (de-ink = Tinte entfernen).
  • Durch die Verringerung der Schadstoffe vermindern sich auch die gesundheitlichen Risiken für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Papierherstellung und in der Druckerei.
  • Das Abfallmanagement wird fortlaufend überwacht, kontrolliert und angepasst.

In der gesamten Produktionskette Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz in Einklang zu bringen, erfordert viele Maßnahmen, die aufeinander abgestimmt werden müssen. Dieser Herausforderung stellen wir uns gern und mit Überzeugung. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, so verantwortungsvoll wie möglich mit unseren Ressourcen umzugehen – für uns, für Sie, für unsere Nachwelt.

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